OLED-on-Silicon: Technologie für Mikrodisplays, optoelektronische Sensorik und Bildgebung

  1. Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

uwe.vogel@fep.fraunhofer.de

Silizium-Mikroelektronik hat durch leistungsfähige Bildsensoren zu einem erheblichen Aufschwung der Optoelektronik geführt. Doch aufgrund des indirekten Bandübergang im Silizium ist die strom-/leistungseffiziente Lichterzeugung in CMOS-Chips schwierig. Eine Alternative bieten organische LED (OLED), die in Waferverarbeitung als post-processing auf Si-CMOS-Chips aufgebracht werden (OLED-on-Silicon). Durch die Verbindung von OLED mit CMOS-Schaltungstechnik können ihre Vorteile wie Leuchtdichte, Effizienz, niedrige Betriebsspannung, spektrale Charakteristik (UV/VIS/NIR) neben der Anwendung in Consumer-Displays (Smartphones, TV) gänzlich neue und alternative Applikationen bedienen. Dabei lässt sich der Lichtemitter platzsparend oberhalb der CMOS-Elektronik anordnen, benötigt also keine zusätzliche Chipfläche. Aus dieser Kombination leiten sich fortgeschrittene Bauelemente und Applikationen ab, z.B. OLED-Mikrodisplays mit integriertem Bildempfänger ("bi-direktionale OLED Mikrodisplays") für augengesteuerte interaktive Datenbrillen oder optoelektronische Sensoren mit integrierter Lichtquelle. Der Vortrag gibt einen Überblick zu Technologie, Design und Anwendungen.

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@inproceedings{dgao118-h6, title = {OLED-on-Silicon: Technologie für Mikrodisplays, optoelektronische Sensorik und Bildgebung}, author = {Uwe Vogel, Bernd Richter, Philipp Wartenberg, Peter König, Olaf Hild, Karsten Fehse, Beatrice Beyer, Elisabeth Bodenstein}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 118. Jahrestagung}, year = {2017}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag H6} }
118. Jahrestagung der DGaO · Dresden · 2017