Qualitative und quantitative Prüfung von ungleichmäßig galvanisch beschichteten Substraten

  1. 1Technische Hochschule Wildau
  2. 2Schiefer & Co. (GmbH & Co.)

tdoehler@th-wildau.de

In der gegenwärtigen elektrochemischen Beschichtungstechnik ist es üblich, homogene Schichten herzustellen. Der in der Galvanik auftretende "Hundeknochen"-Effekt" kann verwendet werden und in einem Bereich eine Schicht erzeugen, die (i) inhomogen verteilte und (ii) nicht wiederholbare Beschichtungen bildet. Diese Gold-Schichten auf Nickel oder Silber und ihre lokale Topografie wurden mittels konfokaler Lasermikroskopie und Röntgenfluoresenzanalyse (RFA) sowie einem selbst konzipierten und selbst gebauten optischen Laserinterferenzmessgerät charakterisiert und analysiert. Das eigens entwickelte und gefertigte Messmodul auf Basis der Interferenzmikroskopie wurde in ZEMAX konzipiert und als geschlossenes, handliches Gerät mit FDM-3D-Druck verwirklicht. Die entstehenden Reflektions- und Interferenzmuster geben in kürzester Zeit Aufschluss darüber, mit welcher Anodengeometrie die Probe hergestellt wurde und wie die Schichten qualitativ ausgebildet sind. Es soll eine Auslesesoftware entwickelt werden, die die Muster automatisch auswerten kann. Weiterhin könnte eine Auswertung für die Schichtdicke konzipiert und in die Software implementiert werden.

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@inproceedings{dgao124-p23, title = {Qualitative und quantitative Prüfung von ungleichmäßig galvanisch beschichteten Substraten}, author = {Torsten Döhler, Andrea Böhme, Jörg Neumann, Reinhard Bochem, Ute Geißler, Meike Kristina Hofmann, Andreas Foitzik}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 124. Jahrestagung}, year = {2023}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P23} }
124. Jahrestagung der DGaO · Berlin · 2023