Adaptiver Achromat zur Korrektur chromatischer Aberrationen

  1. 1Professur für Mess- und Sensorsystemtechnik, Technische Universität Dresden
  2. 2Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

katharina.schmidt1@tu-dresden.de

Adaptive Linsen wurden in der Mikroskopie bereits als axiale, bewegungsfreie Scanelemente und zur Korrektur von Aberrationen genutzt. Es konnte gezeigt werden, dass es mit einer präzise gesteuerten Bi-Aktor Linse möglich ist probeninduzierte sphärische Aberrationen in Zebrafischembryos zu korrigieren. Bislang haben sich derarige Arbeiten auf monochromatische Aberrationen konzentriert. In der Fluoreszenzmikroskopie werden mehrere Wellenlängen verwendet und oft Proben mit verschiedenen Wellenlängen untersucht, sodass chromatische Aberrationen auftreten können. Es wird eine neuartige adaptive Linse vorgestellt, welche chromatische Aberrationen korrigieren kann. Dies wird erreicht durch die Deformation der Oberflächen von 2 Linsenkammern, die mit unterschiedlichen optischen Fluiden gefüllt sind. Die Linse wird mittels Holographie-Multiplexing mit 2 Wellenlängen untersucht und eine Ansteuerung über Reinforcement Learning (RL) vorgestellt. RL ist eine Methode der künstlichen Intelligenz und ermöglicht nach einem Training die Regelung hochkomplexer Systeme. Durch die Kombination von RL und adaptivem Achromat sollen chromatische Aberrationen schnell und automatisiert korrigiert werden.

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@inproceedings{dgao123-a19, title = {Adaptiver Achromat zur Korrektur chromatischer Aberrationen}, author = {Katharina Schmidt, Hitesh Gowda, Ulrike Wallrabe, Jürgen W. Czarske, Nektarios Koukourakis}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 123. Jahrestagung}, year = {2022}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A19} }
123. Jahrestagung der DGaO · Pforzheim · 2022