Miniaturisierung eines speckle-basierten, monokularen 3D-Messsystems
- 1Institut für Angewandte Optik und Biophysik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
- 2Universitätsklinikum Jena
Die dreidimensionale Vermessung von Objekten ist für viele Anwendungsbereiche von Interesse. Die Stereophotogrammetrie mit aktiver Beleuchtung hat sich dabei zu einer oft verwendeten und verlässlichen Messmethode entwickelt. Allerdings ist die Baugröße derartiger Systeme durch die Anordnung zweier Kameras und die Bedingung eines ausreichenden Triangulationswinkels für viele Anwendungen zu hoch. Der Einsatz aktiver Beleuchtung und nur einer Kamera ermöglicht im Vergleich zur Stereophotogrammetrie eine erhebliche Kosten- und Platzreduktion der Aufbauten, wobei die Beleuchtung aus einer oder aus mehreren Aperturen erfolgen kann. Der Einsatz spektral schmalbandiger Muster, wie objektiver Speckles, die wiederholbar erzeugt werden können, erlaubt eine deutliche Verkleinerung des Messaufbaus, da die Beleuchtung mit Fasern ausgeführt werden kann und die Baugröße des Systems so im Wesentlichen nur durch die Kamera begrenzt wird. In diesem Vortrag wird der Machbarkeitsnachweis der Miniaturisierung des Messkopfes mit einem Durchmesser kleiner 3 cm für ein 3D-Messsystem mit Speckle-Projektion vorgestellt.