Optimierte Lichtschichtmikroskopie durch adaptive Korrektur in Anregungs- und Detektionsstrahlengang

  1. 1Fachgebiet Technische Optik, Technische Universität Ilmenau
  2. 2Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V.

meike.hofmann@tu-ilmenau.de

Die Lichtschichtmikroskopie ist eine leistungsstarke Methode zur 3D-Charakterisierung biologischer Proben, die mit einem Fluoreszenzfarbstoff eingefärbt und mit einer dünnen Lichtschicht beleuchtet werden. Das fluoreszierende Licht wird senkrecht zur Lichtschicht mit einem Mikroskop auf einen Kamerachip abgebildet. Durch ein Scannen der Probe durch die Lichtschicht können Bilderstapel aufgenommen und durch ein anschließendes Rendering ein 3D-Bild der Probe dargestellt werden. Bei der Verwendung von Schläuchen zum durchflussgeführten Scannen der Proben kann es durch die verschiedenen Brechungsindizes der Materialien, eine schräge Beleuchtung und Inhomogenitäten von Probe und optischem Aufbau zu Aberrationen sowohl auf der Anregungs- als auch auf der Detektionsseite des Lichtschichtmikroskops kommen. Wir untersuchen systematisch den Einfluss dieser Wellenfrontaberrrationen bzw. Abbildungsfehler auf die Leistungsfähigkeit des Aufbaus und evaluieren die Möglichkeiten, die eine adaptive Beleuchtung auf Grundlage einer Wellenfrontkorrektion zur Steigerung der Abbildungsqualität bietet.

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@inproceedings{dgao121-p32, title = {Optimierte Lichtschichtmikroskopie durch adaptive Korrektur in Anregungs- und Detektionsstrahlengang}, author = {Meike Kristina Hofmann, Robert Römer, Karen Lemke, Stefan Sinzinger}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 121. Jahrestagung}, year = {2020}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P32} }
121. Jahrestagung der DGaO · Bremen · 2020