Ermittlung der Montagereihenfolge für Präzisionsoptiken

  1. 1Lehrstuhl für Technologie Optischer Systeme, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  2. 2Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

martin.holters@tos.rwth-aachen.de

Bei der Montage von Präzisionsoptiken hat die Montagereihenfolge sowohl auf die optische Leistungsfähigkeit als auch auf die Produktionszeit entscheidenden Einfluss. Vorgestellt wird eine Methodik, welche die optimale Montagereihenfolge für optische Systeme ermittelt. Hierzu werden alle in Betracht kommenden Montagereihenfolgen hinsichtlich der zu erfüllenden optischen Kriterien verglichen und bewertet. Die Restriktionen durch die bei der Montage zur Verfügung stehenden Werkzeuge (z.B. Pilotlaser, CCD-Kamera etc.) werden hier berücksichtigt. Dabei wird der Erfüllungsgrad dieser Kriterien durch einen skalaren Wert in einer Ziel-Funktion repräsentiert. Eine softwarebasierte Bewertung der verschiedenen Montagereihenfolgen ermöglicht die Bestimmung einer optimalen Montagereihenfolge, welche den minimalen skalaren Wert der Ziel-Funktion annimmt. Hierdurch kann die die Justage von hochpräzisen Systemen verbessert werden und zielgerichteter erfolgen.

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@inproceedings{dgao118-b31, title = {Ermittlung der Montagereihenfolge für Präzisionsoptiken}, author = {Martin Holters, Jochen Stollenwerk, Peter Loosen}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 118. Jahrestagung}, year = {2017}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B31} }
118. Jahrestagung der DGaO · Dresden · 2017