Anwendung zeitlicher Phasenschiebeverfahren in einem LED basierten kurzkohärenten digitalholographischen Mikroskop

  1. 1Laboratory of Biophysics, University of Münster
  2. 2Institute of Applied Physics, University of Münster

cremmersmann@gmx.de

Seit einigen Jahren wird intensiv an der Optimierung von digitalholographischen Phasenkontrastmikroskopen gearbeitet. Diese auf dem Interferometrieprinzip beruhenden Systeme ermöglichen eine zerstörungsfreie, markerfreie quantitative Untersuchung von biologischen Zellen und technischen Phasen-Materialien. Am Labor für Biophysik wird die Einsatzfähigkeit von Leuchtdioden (LEDs) als Lichtquellen für ein digitalholographisches Phasenkontrastmikroskop untersucht. LEDs sind nicht nur kostengünstiger als eine auf Laserlicht basierte Beleuchtung, sondern ermöglichen durch kurze Kohärenzlängen auch eine Unterdrückung von Rauschen, welches durch Mehrfachreflektionen induziert wird. Da die Interferenzstreifenzahl, die für eine holographische "off-axis"-Anordnung erforderlich ist, durch die Kohärenzlänge der LEDs (wenige µm) begrenzt ist, wird die Objektwelleninformation unter Verwendung eines speziell angepassten zeitlichen Phasenschiebeverfahrens rekonstruiert. Untersuchungen zur Optimierung und Auflösung des LED-basierten digitalholographischen Mikroskopieaufbaus und zum Einsatz bei der Analyse mikroskopischer Strukturen werden vorgestellt.

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@inproceedings{dgao108-a36, title = {Anwendung zeitlicher Phasenschiebeverfahren in einem LED basierten kurzkohärenten digitalholographischen Mikroskop}, author = {Christian Remmersmann, Bjoern Kemper, Patrik Langehanenberg, Stephan Stürwald, Cornelia Denz, Gert von Bally}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 108. Jahrestagung}, year = {2007}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk A36} }
108. Annual Conference of the DGaO · Heringsdorf · 2007