Möglichkeiten der intraoperativen multispektralen Bildgebung zur Differenzierung von malignem und gesundem Gewebe

  1. Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

andrea.ruedinger@ito.uni-stuttgart.de

Bei Brustkrebserkrankungen ist die Resektion des Tumors ein Teil des multimodalen Therapieansatzes. Um das Risiko von Rezidiven zu minimieren, ist eine vollständige Resektion der Tumore und damit die Kenntnis über die Tumorränder erforderlich. Zur Unterstützung des Chirurgen bei der Entfernung der Tumore, wird hierzu an einem multispektralen Messystem zur intraoperativen Verwendung geforscht. Anhand von ex vivo Gewebeproben wurden mittels eines hyperspektralen Referenzmessaufbaus im sichtbaren bis nahinfraroten Spektralbereich (450–1450 nm) die Spektren der verschiedenen Gewebearten gemessen. Dabei konnten spektrale Unterschiede identifiziert werden, wodurch eine Gewebeklassifikation ermöglicht wird. Durch die Reduktion der Anzahl der verwendeten Spektralkanäle, soll ein miniaturisiertes und potentiell echtzeitfähiges Messsystem zur intraoperativ endoskopischen Anwendung entwickelt werden. Während bei der vorangegangenen Tagung die Methodik der Aufnahme der Referenzspektren sowie die prinzipielle Möglichkeit der Gewebedifferenzierung bei voller spektraler Information präsentiert wurde, werden nun im Rahmen des Vortrags zunächst verschiedene potentiell geeignete Systeme der hyper- und multispektralen Bildgebung vorgestellt und anschließend detaillierter auf ein beleuchtungs- und ein abbildungsseitiges System eingegangen.

Manuskript noch nicht verfügbar.
Manuskript einreichen
@inproceedings{dgao127-b4, title = {Möglichkeiten der intraoperativen multispektralen Bildgebung zur Differenzierung von malignem und gesundem Gewebe}, author = {Andrea Rüdinger, K. Holstein, A. Tarnoruzki, N. Lösch, Tobias Haist, Stephan Reichelt}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 127. Jahrestagung}, year = {2026}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B4} }
127. Jahrestagung der DGaO · Hamburg · 2026