3D-Druck von farbigen Mikrooptiken

  1. 1Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart
  2. 2Stuttgart Research Center of Photonic Engineering, Universität Stuttgart
  3. 3Printoptix GmbH
  4. 44. Physikalisches Institut, Universität Stuttgart

aslani@ito.uni-stuttgart.de

Das Verfahren der Zwei-Photonen-Lithografie erlaubt hohe Design-Freiheitsgrade bei der Herstellung komplexer miniaturisierter Mikrooptiken. Die für die kommerziellen Zwei-Photonen-3D-Drucker erhältlichen Fotolacke sind jedoch meist transparent und erlauben keine direkte Farbfilterung. Deswegen haben wir einen neuartigen Ansatz entwickelt, der es durch das Einfärben der etablierten transparenten Fotolacke ermöglicht, farbige mikrooptische Elemente zur spektralen Filterung herzustellen. Es werden verschiedene Einfärbemethoden vorgestellt und auf Eignung zur Herstellung 3D-gedruckter farbfilternder Mikroobjektive und -elemente evaluiert. Die Analyse der optischen Leistung und die Ergebnisse der spektralen Filterung der gefertigten Strukturen zeigen, dass eine integrierte Farbfilterung realisiert und so der Anwendungsbereich 3D-gedruckter Mikrooptiken erweitert werden kann. Durch das Aufdrucken mehrerer verschiedenfarbiger Mikrooptiken auf einen Bildsensor könnte so ein kleinstes Chip-on-the-tip-Endoskop zur multispektralen Bildgebung realisiert werden, das denselben räumlichen Bereich bei unterschiedlichen Wellenlängen abbildet und dadurch einen zusätzlichen Informationskanal schafft.

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@inproceedings{dgao125-b15, title = {3D-Druck von farbigen Mikrooptiken}, author = {Valese Aslani, Andrea Toulouse, Michael Schmid, Harald Giessen, Tobias Haist, Alois Herkommer}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 125. Jahrestagung}, year = {2024}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B15} }
125. Jahrestagung der DGaO · Aachen · 2024