Verfahren zum Schutz von Objektiven für neue Fotolacke in der hochauflösenden Zweiphotonenlithografie

  1. 1Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart
  2. 2Stuttgart Research Center of Photonic Engineering, Universität Stuttgart
  3. 3Printoptix GmbH
  4. 4Institut für Biomaterialien und Biomolekulare Systeme, Universität Stuttgart
  5. 54. Physikalisches Institut, Universität Stuttgart

andrea.toulouse@ito.uni-stuttgart.de

Der Zweiphotonen-3D-Druck eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung und Fertigung komplexer Mikrooptiken. Hierfür ist die Optimierung neuer Fotolacke ein integrales Forschungsfeld, um neue Materialen beispielsweise als Aperturblenden oder integrierte Farbfilter verdrucken zu können. Bei der "Dip-in"-Lithografie etwa dienen die Fotolacke als Immersionsmedium und berühren die zum Druck verwendeten Mikroskopobjektive. Dies erschwert die Arbeit mit experimentellen Fotolacken und verhindert die Verwendung aggressiver Lösemittel. In diesem Beitrag wird ein einfaches, auf Klarsichtfolie basierendes Verfahren präsentiert, mit dem die Schreibobjektive vom Fotolack abgeschirmt werden können. Wir zeigen durch Simulationen und Experimente, dass ein großes Prozessfenster mit dem neuen, einfach nachrüstbaren Verfahren abdeckbar ist, ohne die Auflösung im Submikrometerbereich einzubüßen. Beispielhaft wird die erfolgreiche Herstellung von absorbierenden Filtern, farbfilternden Mikroobjektiven, biologischen Strukturen und Metallstrukturen gezeigt.

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@inproceedings{dgao125-b14, title = {Verfahren zum Schutz von Objektiven für neue Fotolacke in der hochauflösenden Zweiphotonenlithografie}, author = {Andrea Toulouse, Simon Thiele, Valese Aslani, Kai Hirzel, Michael Schmid, Ksenia Weber, M. Zyrianova, Harald Giessen, Alois Herkommer, Michael Heymann}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 125. Jahrestagung}, year = {2024}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B14} }
125. Jahrestagung der DGaO · Aachen · 2024