Magnetisch aktuierbare 3D-gedruckte mikrooptische Elemente

  1. 1Institute of Applied Optics, University of Stuttgart
  2. 2Printoptix GmbH
  3. 3Mikrop AG
  4. 44th Physics Institute, University of Stuttgart

rothermel@ito.uni-stuttgart.de

Die Zwei-Photonen-Lithographie ermöglicht die Herstellung komplexer mikrooptischer Systeme für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Ein großer Vorteil ist dabei die Flexibilität des Verfahrens in Bezug auf das bedruckbare Substrat sowie die Herstellung als monolithisches optomechanisches Design, aufgrund dessen eine Mikroassemblierung hinfällig wird. Die Implementierung aktiver mechanischer Funktionen, wie etwa Fokussierung oder Zoom durch Verschiebung von Linsenelementen stellt hierbei allerdings ein noch wenig erforschtes Teilgebiet dar. Wir stellen eine Methode zur magnetischen Aktuierung 3D-gedruckter mikrooptischer Elemente vor. Das monolithisch druckbare Design beinhaltet zu bewegende optische Elemente, eine Rückstellmechanik (z. B. Federn und Gelenke) und ein Reservoir, welches nachträglich mit magnetisierbaren aushärtenden Gemischen befüllt wird. Durch angelegte Magnetfelder kann die fertiggestellte Struktur bewegt werden. Die dafür notwendigen Mikrospulen können z. B. durch das Umwickeln von Bildleitfasern, auf welche das Optiksystem selbst direkt aufgebracht ist, realisiert werden. Somit ist eine gezielte transversale, laterale oder rotatorische Bewegung möglich.

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@inproceedings{dgao124-a1, title = {Magnetisch aktuierbare 3D-gedruckte mikrooptische Elemente}, author = {Florian Rothermel, Simon Thiele, Robert Steinhoff, Chris Jung, Harald Giessen, Alois Herkommer}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 124. Jahrestagung}, year = {2023}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk A1} }
124. Annual Conference of the DGaO · Berlin · 2023