Automotive Beleuchtung mit mikrooptischen Mehrkanaloptiken

  1. Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Peter.Schreiber@iof.fraunhofer.de

Mikrooptische Tandem-Linsenarrays ermöglichen die Realisierung monolithischer Wabenkondensoren, die den Ausgangspunkt für miniaturisierte Diaprojektoren und Scheinwerfer mit speziellen Fernfeldverteilungen bilden. Die Mehrkanalarchitektur erlaubt dabei neue Designfreiheitsgrade, die z.B. Projektion auf geneigte und gewölbte Flächen, Fluxskalierung bei konstanter Bautiefe und schaltbare Lichtverteilungen ermöglichen. Das Mastering der Mikrolinsen erfolgt durch Lithographie mit anschließendem Reflow oder Grautonlithographie, die Replikation als Polymer-auf-Glas Elemente durch UV-Reaktionsguss. Beispielhaft stellen wir stark miniaturisierte Arrayprojektoren mit vergrabenen Cr-Diamasken zur strukturierten Außenraumbeleuchtung im automotiven Umfeld vor. Bei der Realisierung eines mikrooptischen Abblendlichts und eines segmentierten Fernlichts wird hingegen weitgehend auf Cr-Masken verzichtet und die gewünschten Fernfeldverteilung durch irreguläre Linsenarrays erzeugt.

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@inproceedings{dgao120-s7, title = {Automotive Beleuchtung mit mikrooptischen Mehrkanaloptiken}, author = {Peter Schreiber, Christoph Wächter, Chen Li, Robert Leitel}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 120. Jahrestagung}, year = {2019}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag S7} }
120. Jahrestagung der DGaO · Darmstadt · 2019