Entwicklung eines neuen bodengebundenen Infrarotspektrometers für das Network for the Detection of Mesopause Change

  1. 1Institut für Atmosphären- und Umweltforschung, Bergische Universität Wuppertal
  2. 2Institut für Energie- und Klimaforschung, Stratosphäre (IEK-7), Forschungszentrum Jülich
  3. 3Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts

jstehr@uni-wuppertal.de

Das Network for the Detection of Mesopause Change (NDMC) ist ein globales Netzwerk von Messstationen für die Überwachung der Mesopause (80-100 km), die den Übergang zwischen Mesosphäre und Thermosphäre darstellt. Ziel des Netzwerks ist unter anderem die Früherkennung von Klimaveränderungen. Einen zentralen Messparameter stellt dabei die Temperatur dar, welche aus dem Emissionsspektrum der OH-Schicht in etwa 87 km Höhe bei einer Wellenlänge von etwa 1500 nm abgeleitet werden soll. Im Folgenden soll die Entwicklung einer neuen Generation von bodengebundenen Infrarotspektrometern vorgestellt werden. Als besonders vorteilhaft für die gegebene Anwendung erweisen sich räumlich heterodyne Spektrometer (Spatial Heterodyne Spectrometer - SHS). Dieses Spektrometerkonzept bietet die gängigen Vorteile des Michelson Interferometers (MI), wie den Fellgett-Vorteil und eine große Lichtausbeute, bei einer kompakten, monolithischen Bauweise. Im Gegensatz zum Michelson Interferometer sind keine beweglichen Teile nötig. Die spektrale Auflösung entspricht theoretisch der eines Gitterspektrometers mit unendlich dünnem Eingangsspalt.

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@inproceedings{dgao119-p13, title = {Entwicklung eines neuen bodengebundenen Infrarotspektrometers für das Network for the Detection of Mesopause Change}, author = {Johannes Stehr, Peter Knieling, Friedhelm Olschewski, Martin Kaufmann, Klaus Mantel, Ralf Koppmann}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 119. Jahrestagung}, year = {2018}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P13} }
119. Jahrestagung der DGaO · Aalen · 2018