Talbot-Band-Experiment - revisited

  1. Lehrgebiet Mikro- und Nanophotonik, FernUniversität in Hagen

juergen.jahns@fernuni-hagen.de

Das Talbot-Band-Experiment beruht in seiner ursprünglichen Anordnung auf einem Gitterspektrometer und einer einfachen Glasplatte, welche die halbe Apertur ausfüllt [1]. Für definierte Parameter beobachtet man eine intensive Modulation in z.B. der ersten Beugungsordnung des Spektrometers, die sog. "Talbot-Bänder". Deren Entstehen kann als diffraktiv-refraktives Phänomen oder über zeitliche Eigenschaften beschrieben werden. Ersetzt man die Glasplatte durch geeignet mikrostrukturierte Elemente, so erzielt man eine Variation der Talbot-Bänder [2]. Dies eröffnet die Möglichkeit zu praktischen Anwendungen im Bereich Meßtechnik oder für die zeitliche Signalverarbeitung. In diesem Beitrag geht es um die Erweiterung der Theorie zum Verständnis der raum-zeitlichen Eigenschaften, ergänzt durch Simulationen und Experimente. Erörtert wird abschließend der potentielle Nutzen des Talbot-Band-Interferometers als Inline-Zweistrahl-Interferometer. [1] H. F. Talbot, An experiment on the interference of light, Phil. Mag. 10, 364-364 (1837) [2] J. Jahns, A. W. Lohmann, M. Bohling, Talbot bands and temporal processing of optical signals, J. Eur. Opt. Soc. - Rapid Publ. 1, 06001 (2006)

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@inproceedings{dgao119-b33, title = {Talbot-Band-Experiment - revisited}, author = {Jürgen Jahns, Michael Bohling}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 119. Jahrestagung}, year = {2018}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B33} }
119. Jahrestagung der DGaO · Aalen · 2018