Bearbeitung polymeroptischer Fasern mittels Strahlungserhitzen im Halogenofen

  1. 1Institut für Quantenoptik, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
  2. 2Laser Zentrum Hannover e.V.

mischung@iqo.uni-hannover.de

Faserlasersysteme zeichnen sich dadurch aus, dass deren Freistrahlanteil weitestgehend minimiert ist, sodass diese weniger anfällig gegenüber mechanischen Störungen sind. Hierzu werden diverse optische Faserkomponenten wie beispielsweise Strahlteiler oder Wellenlängenmultiplexer benötigt. Diese Komponenten sind für die Glasfasertechnik bereits kommerziell zu erwerben, stellen bei der Verwendung polymeroptischer Fasern (POF) jedoch ein Novum dar. Zur Herstellung POF-basierte Faserkomponenten soll eine angepasste Verbindungstechnik entwickelt werden, welche auf einer optisch homogenen und breitbandigen Bestrahlung der POF basiert. Dies wird durch symmetrisch um die POF angeordnete Halogenstäbe realisiert, sodass innerhalb der Bearbeitungszone der POF eine gleichmäßige Wärmeverteilung entsteht. Mithilfe von wellenlängenselektiven Filtern werden das resultierende optische, thermische und mechanische Materialverhalten untersucht, um so eine Optimierung hinsichtlich der bearbeiteten POF vorzunehmen. Darüber hinaus werden mittels einer externen Ansteuerung der Halogenlampen besonders energiereiche Lichtblitze erzeugt, um deren Einfluss auf die Bearbeitungsgeschwindigkeit zu analysieren.

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@inproceedings{dgao119-a36, title = {Bearbeitung polymeroptischer Fasern mittels Strahlungserhitzen im Halogenofen}, author = {Matthias Mischung, Nadine Tinne, Dietmar Kracht, Jörg Neumann, Detlev Ristau}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 119. Jahrestagung}, year = {2018}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A36} }
119. Jahrestagung der DGaO · Aalen · 2018