Einfluss der humanen Foveaform auf die optische Abbildung

  1. 1Ernst-Abbe-Hochschule Jena
  2. 2Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig
  3. 3Sächsischer Inkubator für klinische Translation (SIKT), Universität Leipzig
  4. 4Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE), Universität Leipzig
  5. 5Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

katharina.frey@eah-jena.de

Eine bisher ungeklärte, aber optisch wichtige Frage ist die, ob die Form der Sehgrube als Stelle des schärfsten Sehens im menschlichen Auge Einfluss auf die optische Abbildung hat und eventuell optische Verzerrungen verursacht. Als Simulationsbasis dienten erstmals anatomisch korrekte Foveaformen aus bildgebenden Verfahren wie der optische Kohärenztomografie (OCT). Bisherige optische Untersuchungen der Fovea sind auf einzelne Strahlenverläufe reduziert und nutzten simple geometrische, aus histologischen Präparaten abgeleitete Formen. Unsere Berechnungen kombinieren reale optische Beschreibungen des vorderen Augenabschnitts mit Netzhautparametern: Brechzahlunterschiede an der Grenzfläche Glaskörper zur Retina und die reale Lage der lichtabsorbierenden Schicht in der Netzhaut. Die Simulation vergleicht zwei reale Formen der in vivo-Fovea (gemittelte Form aus vielen OCT-Aufnahmen und eine reale extreme Grubenform) mit einer sphärischen Netzhauthaut (ohne Grube). Es konnten bei den verschiedenen Foveaformen optische Effekte nachgewiesen werden, aber die Seh-physiologische Konsequenzen können diskutiert werden.

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@inproceedings{dgao119-a17, title = {Einfluss der humanen Foveaform auf die optische Abbildung}, author = {Katharina Frey, Beatrice Zimmerling, Ilka Claus, Patrick Scheibe, Franziska Rauscher, Andreas Reichenbach, Mike Francke, Robert Brunner}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 119. Jahrestagung}, year = {2018}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A17} }
119. Jahrestagung der DGaO · Aalen · 2018