Optische Inspektion verkapselter MEMS

Johann Krauter, Wolfgang Osten
  1. Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

krauter [at] ito [dot] uni-stuttgart [dot] de

Es gibt eine breite Palette von Anwendungen für mikroelektromechanische Systeme (MEMS). Der Automobil- und Verbrauchermarkt ist der stärkste Treiber für die wachsende MEMS-Industrie. Ein 100% Test des MEMS ist besonders notwendig, da diese häufig für sicherheitsrelevante Zwecke wie das ESP- oder ABS-System verwendet werden. Die Herstellung von MEMS ist ein vollautomatischer Prozess, wobei 90% der Kosten während der Packaging- und Dicing-Prozesse verursacht werden. Heutzutage werden in der Produktion 100% der MEMS elektronisch getestet. Fertige MEMS-Komponenten können mit herkömmlichen optischen Messsystemen nicht vermessen werden. Die MEMS-Strukturen sind aufgrund der Einkapselung für das sichtbare Licht undurchlässig. Dieser Silizium-Kappen-Wafer ist für das infrarote Wellenlängenspektrum durchsichtig. Es wird ein Interferometer vorgestellt, womit Defekte innerhalb des Wafer-Stacks detektiert werden können. Ein auf einem Lock-In-Algorithmus basierende Signalauswertung wird gezeigt, um die Objekthöhe zu berechnen und Geistersprünge zu reduzieren. Messungen verkapselter MEMS-Strukturen werden mit Messung eines konventionellen Messsystem verglichen.

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@inproceedings{krauter2018a13,
  author     = {Krauter, Johann and Osten, Wolfgang},
  title      = {{Optische Inspektion verkapselter MEMS}},
  booktitle  = {DGaO-Proceedings 2018},
  series     = {DGaO-Proceedings},
  eventtitle = {119. Jahrestagung der DGaO},
  eventdate  = {2018-05-23/2018-05-26},
  venue      = {Aalen},
  publisher  = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.},
  year       = {2018},
  pages      = {A13},
  url        = {https://dgao-proceedings.de/paper/119-a13}
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119. Jahrestagung der DGaO · Aalen · 2018