Verbesserung der Hintergrundkorrektur in der FTIR-Spektroskopie

  1. Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (German National Metrology Institute)

Jens.Brunzendorf@PTB.de

Bei der FTIR-Spektroskopie wird das gesuchte Transmissionsspektrum aus dem Quotienten aus Probenspektrum und Hintergrundspektrum ermittelt. Die Qualität der Transmissionsspektren wird von zwei wesentlichen Einflussgrößen limitiert: (1.) Proben- und Hintergrundspektren können nur zu verschiedenen Zeiten gemessen werden – das gemessene Spektrum verändert sich jedoch mit der Zeit, bedingt durch Lichtquellenalterung sowie mechanische, elektronische und Temperatureinflüsse, variable Interferenzmuster von Filtern, Eintrittsfenstern usw. Die signifikanten Zeitabstände zwischen Proben- und Hintergrundmessung erfordern daher eine Korrektur bzgl. der Spektrenänderungen. Wir untersuchen die zeitlichen Fluktuationen der Spektren eines Bruker IFS125HR Spektrometers und Kompensationsmöglichkeiten. (2.) Das Signal-zu-Rausch-Verhältnis (S/N) des Transmissionsspektrums hängt auch vom S/N des Hintergrundspektrums ab. Dieses sollte mindestens so hoch wie beim Probenspektrum sein, was entsprechend lange Messzeiten erfordert – Zeit, die nicht für Probenspektren genutzt werden kann. Die Konsequenzen dieser Anforderung werden diskutiert und eine Messstrategie vorgestellt.

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@inproceedings{dgao115-p2, title = {Verbesserung der Hintergrundkorrektur in der FTIR-Spektroskopie}, author = {Jens Brunzendorf, Olav Werhahn, Viktor Werwein, Volker Ebert}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 115. Jahrestagung}, year = {2014}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P2} }
115. Annual Conference of the DGaO · Karlsruhe · 2014