Die Naturkonstanten und ihre Variation in Zeit und Raum

  1. Faculty of Physics, Ludwig Maximilian University of Munich

fritzsch@mppmu.mpg.de

Im Standardmodell der Elementarteilchen gibt es 28 Naturkonstanten. Diese Konstanten sind freie Parameter und koennen nur experimentell bestimmt werden. Man versucht, das Standardmodell zu erweitern, um zumindest einige dieser Konstanten zu berechnen ( grosse Vereinigung der Wechselwirkungen, neue Symmetrien der Quark - und Leptonenmassen, Supersymmetrie ). Die meisten Naturkonstanten sind Massenparameter oder Mischungswinkel der schwachen Wechselwirkungen fuer die Quarks und die Neutrinos. Astrophysikalische Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Feinstrukturkonstante von der Zeit abhaengt. Falls die verschiedenen Wechselwirkungen durch eine grosse vereinigte Theorie beschrieben werden,folgt hieraus auch eine zeitliche Variation der QCD - Skala. Die Massen und die magnetischen Moment der Atomkerne sind damit Funktionen der kosmischen Zeit. Die Experimente in der Quantenoptik sind in der Lage, neue Grenzen fuer die zeitliche Variation der Massen aufzustellen. Eine zeitliche Variation der QCD - Skale von 10\-15 pro Jahr ist noch moeglich.

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@inproceedings{dgao114-s1, title = {Die Naturkonstanten und ihre Variation in Zeit und Raum}, author = {Harald Fritzsch}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 114. Jahrestagung}, year = {2013}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk S1} }
114. Annual Conference of the DGaO · Braunschweig · 2013