Objektivintegrierter differentieller Interferenzkontrast

  1. 1Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

schaal@ito.uni-stuttgart.de

Differenzieller Interferenzkontrast ist eine etablierte Methode zur Kontrastverbesserung von Phasenobjekten in der Mikroskopie. Das Verfahren wird üblicherweise durch die Integration von aufeinander justierten doppelbrechenden Prismenpaaren (Nomarski-Prismen) im Mikroskop realisiert. Hier wird ein Verfahren vorgestellt welches einen ähnlichen Phasenkontrast nur durch eine spezielle Phasenplatte in der Pupille des Mikroskopobjektivs erzeugt. Die Phasenplatte erzeugt geringfügig verschobene Doppelbilder. Durch Interferenz der beiden Bilder entsteht der Bildkontrast. Hierdurch lässt sich ein Phasenkontrast kostengünstig ohne weitere zusätzliche Elemente im Mikroskop realisieren. Der Aufbau eignet sich ebenfalls zum aktiven Schalten der Phasenkontrastparameter durch aktive optische Elemente.

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@inproceedings{dgao114-b28, title = {Objektivintegrierter differentieller Interferenzkontrast}, author = {Frederik Schaal, Christof Pruß, Wolfgang Osten}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 114. Jahrestagung}, year = {2013}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B28} }
114. Jahrestagung der DGaO · Braunschweig · 2013