Einfluss der Wahl der strukturierten Beleuchtungssequenz auf die Lösung des Korrespondenzproblems in der Stereophotogrammetrie

  1. Institut für Angewandte Optik und Biophysik, Friedrich-Schiller-Universität Jena

marcus.g@uni-jena.de

Die zentrale Aufgabe der strukturierten Beleuchtung für stereophotogrammetrische Verfahren mit zeitlicher Objektpunktsignalisierung ist es, die Zuordnung homologer Punkte zu verbessern. Zum einen soll die Punktdichte, also die Anzahl zugeordneter Punkte, erhöht werden bzw. für unkooperative Objekte eine Zuordnung überhaupt erst möglich gemacht werden. Darüber hinaus soll die Genauigkeit der Punktzuordnung im Vergleich zu Verfahren ohne strukturierte Beleuchtung erhöht werden. Da die homologen Punktmengen Basis aller weiteren Schritte für die 3D-Punktbestimmung in der Stereophotogrammetrie darstellen, ist ein Einfluss der Beschaffenheit der Beleuchtungssequenzen auf das finale Messergebnis zu erwarten. In unserem Beitrag diskutieren wir sowohl für phasengeschobene Streifenmustersequenzen als auch für statistische Mustersequenzen die Abhängigkeit der Punktzuordnung vom Ortsfrequenzspektrum der Projektionsstrukturen. Die Ausführungen stützen sich dabei sowohl auf Ergebnisse von Simulationen als auch auf Resultate realer Messungen.

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@inproceedings{dgao114-a17, title = {Einfluss der Wahl der strukturierten Beleuchtungssequenz auf die Lösung des Korrespondenzproblems in der Stereophotogrammetrie}, author = {Marcus Große, Martin Schaffer, Bastian Harendt, Richard Kowarschik}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 114. Jahrestagung}, year = {2013}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A17} }
114. Jahrestagung der DGaO · Braunschweig · 2013