Grundlagen laserinterferometrischer Präzisionsmessgeräte

  1. Institute of Process Measurement and Sensor Technology, Technische Universität Ilmenau

gerd.jager@tu-ilmenau.de

Auf der Grundlage der Interferenz ebener Lichtwellen werden zunächst die Heterodyne-Verfahren (Zweifrequenz-Verfahren) behandelt. Bei Heterodyne-Verfahren ändert sich das Interferenzbild mit der Differenzfrequenz und enthält die sogenannte synthetische Wellenlänge. Homodyne-Verfahren verwenden nur eine Frequenz (Einfrequenz-Verfahren).Beide Verfahren kommen in Forschung, Technik und Industrie zur Anwendung. Mittels einer metrologischen Analyse werden Möglichkeiten und Grenzen laserinterferometrischer Längenmessverfahren aufzeigt. Neben den hohen Auflösungen dieser Verfahren müssen die Messunsicherheiten betrachtet werden, welche die Limits deutlich werden lassen. Die Meterdefinition von 1983 stellt einen Fortschritt zur Reduzierung der Fehlergrenzen laserinterferometrischer Längenmessungen dar. Bei dem Bestreben nach möglichst kleinen Messunsicherheiten laserinterferometrischer Längenmessungen spielt die Einhaltung des Abbe-Komparatorprinzips eine wichtige Rolle.

Manuscript not yet submitted. The submission phase is currently closed.
@inproceedings{dgao112-h2, title = {Grundlagen laserinterferometrischer Präzisionsmessgeräte}, author = {Gerd Jäger}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 112. Jahrestagung}, year = {2011}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk H2} }
112. Annual Conference of the DGaO · Ilmenau · 2011