Bildverarbeitungsbasierte Streulichtprüfung hochdynamischer Kameras

  1. 1Robert Bosch GmbH
  2. 2Institut für Photogrammetrie, Universität Stuttgart

carina.raizner@de.bosch.com

Kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme, die in steigendem Umfang für Funktionen wie Nachtsicht-Verbesserung oder Objekt- und Fahrspurerkennung eingesetzt werden, sind in der Serienfertigung umfassend auf verschiedene optische Kenngrößen zu prüfen. Kritisch ist das Verhalten der mit hochdynamischen CMOS-Sensoren ausgestatteten Kameras in Gegenlichtsituationen, die im Straßenumfeld mit unkontrollierbarer Beleuchtung häufig entstehen. Verschmutzungen auf Bildsensor oder Linse sowie mechanische Fehler führen zu Streulichtartefakten wie z.B. Strahligkeit. Zur Reproduzierbarkeit von Prüfergebnissen, Verbesserung der Prüfabdeckung und Prüfzeitverkürzung wird eine objektive Serienprüftechnik entwickelt, die verschiedene Fehlerbilder sicher identifiziert. Dazu wird ein heller Leuchtfleck in dunklem Umfeld mittels motorischer Kameraführung über den Bildsensor bewegt. Basierend auf der statistischen Bewertung verschiedener Kenngrößen, die aus den an mehreren Positionen erstellten Aufnahmen ermittelt werden, wird ein maschinelles Lernverfahren erarbeitet und mittels Kreuzvalidierung evaluiert. In dem Vortrag wird die erreichte hohe Detektierbarkeit ausgewählter Streulichtartefakte ausgeführt.

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@inproceedings{dgao111-b3, title = {Bildverarbeitungsbasierte Streulichtprüfung hochdynamischer Kameras}, author = {Carina Raizner, Dieter Fritsch}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 111. Jahrestagung}, year = {2010}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B3} }
111. Jahrestagung der DGaO · Wetzlar · 2010