3D Nanoschichten zur Funktionalisierung von Grenzflächen

  1. Cotec GmbH

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Durch das Aufbringen von 3D Nanoschichten lassen sich Grenzflächen modifizieren, ohne die funktionellen Eigenschaften der Oberfläche zu beeinflussen. Belastungen der Grenzfläche durch Umwelteinflüsse und mechanische Beanspruchung werden minimiert. Zudem wird die Haptik der Grenzfläche derart verändert, dass beim Reinigen oder Berühren ein samtweiches Empfinden entsteht. Die hochwertigsten Lösungen beruhen auf dem Prinzip der Vakuum-Bedampfung der fertig vergüteten Grenzflächen. Hydrophobe, haftreibungsarme, antistatische und langlebige Schichten werden so präzise aufgebracht. Grundlage für die geringe Anschmutzbarkeit der Oberfläche ist eine möglichst niedrige Oberflächenenergie. Wenn diese geringer ist als die Oberflächenenergie der aufgebrachten Flüssigkeit, wird letztere die Oberfläche umso weniger benetzen, je niedriger die Energie der Oberfläche ist. Dies kann über den Randwinkel eines Tropfens der Flüssigkeit auf der Oberfläche gemessen werden. Üblicherweise wird jedoch der Randwinkel von Wasser gegenüber der Oberfläche als einheitliches Maß gemessen. Bei Werten >100° spricht man neben Hydrophobie auch von Olephobie.

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@inproceedings{dgao111-a11, title = {3D Nanoschichten zur Funktionalisierung von Grenzflächen}, author = {Ricardo Chavez}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 111. Jahrestagung}, year = {2010}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A11} }
111. Jahrestagung der DGaO · Wetzlar · 2010