Haidingers dichroitische Lupe - ein vergessenes optisches Meßinstrument

  1. 1Instituto de Física, Facultad de Ingeniería, Universidad de la República de Uruguay
  2. 2Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

requalivahanus@t-online.de

Nach dem Auszug des Physikalischen Institutes aus seinen historischen Räumen im Physikalischen Verein in Frankfurt im März 2004, fanden sich in den zurückgelassenen Gerümpelhaufen zwei kleine Messingröhren, die mit altem Instrumentenlack überzogen waren. Sie ähneln Mikroskopokularen und sind an den Enden mit je einer runden und einer quadratischen Aperturblende abgeschlossen, waren aber ohne Optik. An der quadratischen Öffnung wurden die Röhren als Haidingersche Lupen erkannt und in gemeinsamer Anstrengung mit neuen Optiken versehen. Wir beschreiben Fundprozess und Restauration der dichroitischen Lupe sowie ihren Gebrauch als nützliches Instrument zum Nachweis eines Ungleichgewichtes im depolarisierten Licht des täglichen Lebens, etwa im Streulicht des Himmels.

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@inproceedings{dgao108-p9, title = {Haidingers dichroitische Lupe - ein vergessenes optisches Meßinstrument}, author = {Erna Frins, Bernd Hils, Heidrun Schmitzer, Wolfgang Dultz}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 108. Jahrestagung}, year = {2007}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P9} }
108. Jahrestagung der DGaO · Heringsdorf · 2007