DFB-Laserdioden als weit durchstimmbare, kohärente Lichtquellen für die Interferometrie

  1. TEM Messtechnik GmbH

thomas.kinder@tem-messtechnik.de

In der formvermessenden Interferometrie werden oftmals kohärente Lichtquellen eingesetzt, die in ihrer Wellenlänge verstimmbar sind. Nicht selten gilt dabei: Je weiter der Verstimmbereich, desto besser. Halbleiterlaserdioden besitzen die dafür notwendige große Verstärkungsbandbreite (ca. 10THz). Eine Durchstimmung allein durch Änderung der Temperatur oder des Injektionsstromes hat jedoch Modensprünge zur Folge. Als Gegenmittel werden vielfach bewegliche frequenzselektive Elemente in Form eines externen Resonators eingesetzt, die den Laser jedoch anfällig gegenüber äußeren Störungen machen. Alternativ kann man frequenzselektive Elemente direkt in den Halbleiterresonator einbringen: Die hier besprochenen Laserdioden mit verteilter Rückkopplung (distributed feedback, DFB) weisen auf der ganzen Länge eine modenselektive Braggstrukur auf. Sie sind mittlerweile nicht nur im Bereich der Telekomwellenlängen, sondern auch im Nahinfrarot (760 bis 1100nm) erhältlich. Der Vortrag behandelt die Charakteristika von DFB-Dioden im Vergleich mit anderen durchstimmbaren Lasern. Es werden elektronische Mittel zur Erhöhung der Kohärenzlänge vorgestellt.

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@inproceedings{dgao108-a12, title = {DFB-Laserdioden als weit durchstimmbare, kohärente Lichtquellen für die Interferometrie}, author = {Thomas Kinder, Thomas Müller-Wirts}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 108. Jahrestagung}, year = {2007}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A12} }
108. Jahrestagung der DGaO · Heringsdorf · 2007