Einsatz von RaySense in der Qualitätssicherung

  1. 1ARGE der Firmen SMOS und UK-SYS
  2. 2Lehrstuhl für Optoelektronik, Universität Mannheim

jbaehr@smos-microoptics.net

Bei RaySense handelt es sich um eine neuartige optische Methode der hochgenauen Vermessung reflektierender Freiform-Oberflächen mittels tiefenscharfen Lichtmusters. Da bei diesem Verfahren prinzipiell keine optische Abbildungen der Objektoberfläche oder eines Messmusters involviert sind, kann eine verzerrungsfreie Ortsauflösung der Objektoberfläche gewährleistet werden, wie sie für präzise Qualitätssicherung im industriellen Umfeld notwendig ist. Mit der Verwendung entwickelter mikrooptischer Komponenten können Lichtmuster erzeugt werden, die an die zu vermessenden Oberflächen angepasst sind. Damit können reflektierende Oberflächen mit unterschiedlichen lokalen Krümmungen bis zu einer Fläche von mehreren dm² bei einer Höhenauflösung im Submikrometerbereich vermessen werden. Durch entsprechende Lichtführung sind ebenso Komponenten in eingebautem Zustand innerhalb optischer (Sub-)Systeme vermessbar. Die hohe Messgenauigkeit prädestiniert das Verfahren für die Vermessung hochwertiger Spiegeloptiken mit hohem Öffnungsverhältnis. Auf unserem Poster werden Messauflösung des Verfahrens und verschiedene Anwendungen von industrieller Relevanz beschrieben.

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@inproceedings{dgao107-p40, title = {Einsatz von RaySense in der Qualitätssicherung}, author = {Jochen Bähr, Ulrich Krackhardt, Dennis Dietrich}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 107. Jahrestagung}, year = {2006}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P40} }
107. Jahrestagung der DGaO · Weingarten · 2006